Breathing Earth: Der Wind

DER WIND UND DAS GÖTTLICHE

In den meisten Kulturen und Religionen spielt der Wind eine bedeutende Rolle, oft im Zusammenhang mit der Schöpfung. Schon der erste Satz des Alten Testaments enthält den Begriff „rûah“, das hebräische Wort für Wind und Atem, das auch „Geist“ bedeutet: „Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist (rûah) schwebte über den Wassern.“ Ein starker Wind aus der Wüste – heute würde man vielleicht sagen: der Scirocco – trocknet das Meer aus, so dass es Mose und die Israeliten durchqueren können.

In der griechischen Mythologie verkörperten die Windgötter Anemoi – Söhne des Astraios, des Gottes der Abenddämmerung, und Eos, Göttin der Morgenröte – die vier Hauptwinde: Boreas den Norden, Notos den Süden, Zephyros den Westen und Euros den (Süd-)Osten. Homers Odysee stellt Aiolos – in manchen Interpretationen dem Astraios gleichgesetzt – als Vater der Winde dar: Als es Odysseus an die Insel Aiolia verschlägt, lässt Aiolos den für dessen Heimkehr günstigen Westwind wehen; weil aber die Seeleute den Sack öffnen, in den er die anderen Winde getan hatte, treibt es Odysseus zur Insel zurück.

Der japanische Shintoismus kennt als einer der ältesten Gottheiten den Wind-Gott Fujin. Die Winde, die er seinem Sack entließ, verwehten den Morgennebel und schufen Platz für das Licht der Sonne. Der aztekische Gott des Windes, Ehecatl, war eine Erscheinungsform des Schöpfergottes Quetzalcoatl. Er setzte durch seinen Atem die Sonne in Bewegung und blies dem Regengott Tlaloc den Weg frei. Er brachte auch die Liebe unter die Menschen, damit das Mädchen Mayahuel, dem er verfallen war, seine Liebe erwidern konnte. In der Maya-Mythologie war Huracán der Gott des Windes, des Sturms und des Feuers. Er nahm, als eine der Schöpfer-Gottheiten, an allen drei Anläufen teil, aus Lehm, Holz und schließlich Mais die Menschen zu schaffen.

DIE ERFORSCHUNG DES WINDES

Seit jeher befassten die Menschen sich mit dem Wind. Sie gaben den Winden Namen und kategorisierten sie, sie erfanden schon früh Geräte zur Messung von Windrichtung und Windstärke, sie leiteten aus der Beobachtung des Windes Vorhersagen für die Wetterentwicklung ab. Den Durchbruch in der Erforschung der Windsysteme schaffte der italienische Wissenschaftler Evengelista Torricelli 1643 mit der Erfindung des Barometers zur Messung des Luftdrucks.

Wind ist definiert als eine gerichtete, stärkere Luftbewegung in der Erdatmosphäre, die aus dem Unterschied des Luftdrucks zwischen Luftmassen entsteht. Die Luftteilchen bilden einen Massenstrom, der nach dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik eine Gleichverteilung im Raum anstrebt – die Teilchen aus einem Hochdruckgebiet streben in das Gebiet mit niedrigerem Luftdruck. Je größer der Druckunterschied zwischen den Luftmassen ist, desto heftiger wehen die Winde. Die Windstärke wird meist mit der Beaufort-Skala angegeben: Winde bis fünf Bft gelten als Brise, die nächsten Stufen bezeichnen starke bis stürmische Winde, ein Sturm beginnt bei 9 Bft, ein Orkan bei 12 Bft. Die Kraft, mit der der Wind auf Gegenstände trifft, steht im Quadrat zur Windgeschwindigkeit: doppelte Geschwindigkeit bedeutet vierfache Kraft.

Letztlich hat der Wind seine Ursache in der Sonne: Durch Sonneneinstrahlung erwärmte Luft steigt nach oben, abgekühlte Luft sinkt zu Boden. Dieses Phänomen liefert das Grundmodell für die Windsysteme auf der Erde: Am Äquator, wo die Sonneneinstrahlung am intensivsren ist, steigt die Luft nach oben und zieht zu den Polen ab, wo sich die Luft abkühlt, zum Boden sinkt und zum Äquator zurückweht. Die Coreoliskraft der Erddrehung verkompliziert das Modell, indem sie den Wind ablenkt und riesige Windwirbel entstehen lässt, die rund um die Hoch- und Tiefdruckgebiete sichtbar werden. Im Prinzip dreht sich der Wind auf der Nordhalbkugel immer im Uhrzeigersinn, auf der Südhalbkugel in gegenläufiger Richtung. Dazu kommen zahlreiche Faktoren wie der Wechsel der Jahreszeiten, Ozeane und Landmassen, morphologische Strukturen wie Gebirgsketten und Taleinschnitte.

DER NUTZEN DES WINDES

Über Jahrhunderte war die technologische Entwicklung eng mit dem Wind verbunden, lange waren Segelschiffe und Windmühlen die größten Maschinen. Der Wind wurde genutzt bei ausgefeilten Kulturtechniken wie der Haltbarmachung von Lebensmitteln oder beim Bau und der Konstruktion von leistungsfähigen Kühlsystemen. In der modernen ökologisch orientierten Architektur werden solche Systeme zunehmend wieder eingesetzt.

Die Entwicklung der Windkraft zur Gewinnung elektrischer Energie setzte Ende des 19. Jahrhunderts ein, als Pioniere in Schottland und den USA Windräder mit Generatoren koppelten. Durch den massiven Einsatz fossiler Brennstoffe geriet die Windenergie fast in Vergessenheit, bis in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts – wegweisend war u.a. die Technische Hochschule Stuttgart – die Entwicklung moderner Windtechnologie durch die Einbeziehung des Know Hows der Flugzeugkonstruktion einen wesentlichen Schub erhielt. Allerdings setzte man zu dieser Zeit auf die Zentralisierung der Energieversorgung: Lokal immer noch vorhandene Windmühlen wurden mit Hilfe einer staatlichen Abwrackprämie stillgelegt.

In den 70er und 80er Jahren waren es vor allem kleinere Unternehmen und andere Pioniere, die die Entwicklung der Windenergie vorantrieben – der Löwenanteil der Forschungsgelder floss in die Kernenergie. Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl steigerte das Stromeinspeisungsgesetz von 1991 durch Festlegung der Windstromvergütung das Interesse an der Windtechnologie erheblich. Seitdem ist ihre Leistungsfähigkeit rapide gestiegen. Erbrachten Windkraftanlagen 1993 Leistungen von ca. einem halben Megawatt, werden 2011 bereits 7,5 MW erreicht. Zunehmend spielt die Errichtung von Offshore-Windanlagen auf offener See eine Rolle in den Planungen. Das Land mit der höchsten Windenergieleistung ist China mit 63 Gigawatt, dahinter folgen die USA mit 47 Gigawatt und Deutschland mit 29 Gigawatt.

Einige NAMEN DES WINDES

ABRAHOLOS Starker, schnell aufkommender und wieder vergehender Südostwind an der brasilianischen Küste zwischen Cabo de São Tomé und Cabo Frío ### AFGHAN Heißer, staubiger Ostwind in den Steppen Südrusslands und den Wüsten Kasachstans ### AFGHANETZ Heißer kontinentaler Wind, der im Sommer aus den Steppen Turkmenistans bis nach Afganistan zieht, verbunden mit Staubstürmen. An seinen südlichsten Bestimmungsorten sorgt er für Temperaturen von über 50°C ### AGUEIL Selten auftretender, kalter und kurzlebiger Ostwind in den Cévennen ### ALPENFÖHN Föhn des Alpenraumes, wo er zu starken Stürmen mit Spitzengeschwindigkeiten von 150 km/h führen kann ### AUSTRU Warmer, trockener, föhnartiger Landwind in Rumänien aus südwestlicher Richtung ### AUTAN Meist trockener, warmer und turbulenter Wind von der Mittelmeerküste Südwestfrankreichs landeinwärts ### AZIAB Chamsin-Wind, der sich durch Aufnahme von Feuchtigkeit über dem Roten Meer vom heiß-trockenen zu einem feuchtwarmen Wind wandelt ### BARAT Starker, oft von Gewittern begleiteter Nordwest-Wind zwischen Dezember und Februar in der Manado-Bucht an der Nordküste von Sulawesi, Indonesien ### BAYAMO Stürmischer, böiger, meist mit tropischen Gewittern einhergehender Landwind, benannt nach der Stadt Bayamo an der Südküste Kubas ### BELAT Starker, relativ kühler Landwind aus Nord bis Nordwest an der Südküste der Arabischen Halbinsel von Mitte Dezember bis Mitte März ### BHOOT Staubiger Wirbelwind mit linker Drehrichtung in Indien, benannt nach „Bhut“, dem Hindi-Wort für „Geist“ ### BISE Trockener, kalter Wind, der kalte Kontinentalluft aus dem Nordosten nach Mitteleuropa befördert, wo er wegen der Kanalisierung durch die Alpen und den Jura seine größte Stärke im Raum des Genfer Sees entfaltet ### BLIZZARD Starker Schneesturm in Nordamerika, der im Zuge eines kräftigen Kaltlufteinbruchs aus den Polarregionen entsteht ### BOCHORNO Feuchtwarmen Südostwind im spanischen Ebro-Tal ### BORA Trockener, kalter und böiger Fallwind an der nordöstlichen Adriaküste mit Spitzengeschwindigkeiten einzelner Böen bis zu 200 km/h ### BÖHMWIND Trockener, kühler, böiger Fallwind von der Oberlausitz bis zum österreichischen Mühlviertel, der aus dem Böhmischen Becken leicht staubhaltige, dunstige Luft heranführt ### BRICKFIELDER Heißer, trockener Wind in der Wüste Australiens, der im Sommer aus dem vegetationslosen Binnenland in Richtung der Südküste weht und dabei heftige, manchmal tagelange Sandstürme verursacht. Ihm folgt meist ein starker SOUTHERLY BUSTER, ein kühler, wolkenreicher Seewind ### BRUBU Böiger Ostwind auf der Insel Sulawesi zwischen Borneo und Neuguinea mit föhnartig trockener Luft ### BRÜSCHA Talaufwärts wehender Bergwind im Oberengadin, der mit dem für einen Bergwind untypisch talabwärts wehenden MALOJAWIND einen starken Gegenspieler hat ### BURAN Starker Nordoststurm in den Steppen und Wüstengenbieten Zentralasiens, im Sommer als drückend heißer Sandsturm, im Winter eisig kalt ### CALIMA Mitunter heftig hereinbrechender, warmer Ostwind auf den Kanarischen Inseln, der von der Sahara trockene, warme Luft und feinen Sandstaub bringt ### CANTERBURY NORTHWESTER Trockener, warmer und starker Föhnwind aus Nordwest an der Ostküste der neuseeländischen Südinsel, der mit einem breiten Wolkenstreifen am ansonsten strahlend blauen Himmel einhergeht ### CHALLIHO Starker Südwind in Indien, hauptsächlich zwischen April und Mai ### CHAMSIN Sehr heißer, trockener Wüstenwind aus südlicher und westlicher Richtung im Nahen Osten und nördlichen Mittelmeerraum, oft verbunden mit Sandstürmen, die bei bestimmten Wetterlagen Sand bis ins Rheinland transportieren. Sein Name leitet sich von „Khamsin“ ab, dem arabischen Wort für fünfzig: Der Chamsin weht innerhalb eines mit der Tagund Nachtgleiche beginnenden 50-tägigen Zeitraums durchschnittlich für 3 bis 4 Tage ### CHANDUY Warmer, föhnartiger Fallwind, der während der Trockenzeit im mexikanischen Guayaquil vor allem nachmittags auftritt ### CHINOOK Sehr warmer und trockener, föhnartiger Fallwind an der Ostseite der Rocky Mountains. Der größte aufgezeichnete Temperaturwechsel durch den Chinookwind wurde im im Januar 1972 in Montana gemessen, wo die Temperatur innerhalb eines Tages von minus 48°C auf plus 9°C stieg ### COLLA Böiger Wind aus süd-südwestlichen Richtungen während der Monsunzeit auf der philippinischen Hauptinsel Luzon ### COLLADO Starker, lang anhaltender Wind aus meist nordwestlicher Richtung im Golf von Kalifornien ### COROMELL Schwacher, meist nächtlicher und aus südlichen Richtungen wehender Landwind im Golf von Kalifornien zwischen November und Mai ### CRIADOR Mit starkem Regen verbundener Westwind in Nordspanien ### ELEPHANTA Starker Wind aus südlicher bis südöstlicher Richtung an der Malabar-Küste in Indien, am Ende des Südwest-Monsuns ### ELVEGUST Auch SNO genannter katabatischer Wind mit kalten Fallböen im Innern der norwegischen Fjorde, die so stark sein können, dass sie das Wasser in Gischt auflösen ### FUGA Stürmischer, böiger Wind auf der Krim-Halbinsel ### GALERNE Bretonischer Name für starke, meist aus nordwestlicher Richtung kommende und mit heftigem Regen einhergehende Böen an der französischen West- und Nordwestküste; auf französisch Giboulé genannt ### GELBE WINDE Kräftige, kalte und trockene West- bis Nordwestwinde, die zur Wintermonsunzeit aus Innerasien ostwärts, vor allem nach Nordchina wehen und dabei über den Steppen und Wüsten Innerasiens gelben Lößstaub aufwirbeln und mit sich tragen. Die ausgedehnten Lößschichten in China sind üner Jahrtausende auf diese Weise entstanden ### GIBLI Arabisch für Südwind, heißer Scirocco-Wüstenwind in Nordafrika, aus dem sich Sand- und Staubstürme bilden können ### GREGALE Kühler, kräftiger Winterwind im östlichen Mittelmeer, der im Norden Korsikas für Regen, im Süden der Insel für Trockenheit sorgt ### HABUB Sandsturm in der Sahara-Region mit Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h, der in den Monaten Mai bis September vorkommt und in seinem Auslaufen von Gewittern begleitet wird ### HARMATTAN Afrikanischer Landwind, der als Nordost-Passat von der Westsahara bis über die Kapverdischen Inseln hinaus Wüstenstaub und -sand mit sich führt ### HIMMELSBESEN Seemansbezeichnung für den unvermittelt einsetzenden trockenen Nordwestwind auf Mallorca, der für einen wolkenlosen Himmel und klare Sicht sorgt ### KALMEN Nahezu windstille Gebiete im Bereich des Äquators, insbesondere in der innertropischen Konvergenzzone, wo die nordöstlichen und südöstlichen Passatwinde aufeinander treffen ### KAPDOKTOR Meist südöstlicher Fallwind in der Nähe von Kapstadt, so genannt wegen seiner reinigenden Wirkung, da er die Emissionen aufs Meer hinausweht ### KARAJOL Regenfällen folgender, sommerlicher Westwind an der bulgarischen Küste ### KARIF Meist nächtlicher Wind während des Sommermonsuns an der Südwestküste der Arabischen Halbinsel ### KASKASI Starker Nordostwind in Ostafrika, der zwischen November und März für trockenes, warmes Wetter sorgt. Im Gegenzug bringt der KUSI während der übrigen Monate aus Südosten starke Regenfälle ### KOšAVA Kalter, manchmal stürmischer Wind am Donaudurchbruch in den Banater Bergen, meist aus Ost bis Südost ### LEVANTE Warmer, manchmal heftiger Ostwind, der zwischen Spanien und nordafrikanischer Küste entsteht und durch die Enge zwischen Sierra Nevada und Atlasgebirge beschleunigt wird ### LIBECCIO Vor allem im Sommer dominanter, mitunter böiger Wind in Nord-Korsika aus westlicher oder südwestlicher Richtung ### MARIN Feuchter auflandiger Meerwind in Südfrankreich ### MELTEMI Nördlicher, angenehmer Sommerwind in der Ägäis ### MISTRAL Kalter, oft starker Fallwind aus nordwestlicher Richtung vor allem im unteren Rhônetal und in der Provence. Mistralwinde sind auch in anderen Regionen bekannt, als CIERZO am Unterlauf des Ebro, als MAESTRALE in Sardinien und Sizilien, als CERS in Katalonien ### MONSUN Großräumige Luftzirkulation der unteren Troposphäre im Gebiet der Tropen und Subtropen. Die Monsunwinde wechseln im Verlauf eines Jahres ihre Hauptwindrichtung zweimal ### N’ASCHI Oft böiger Fallwind aus nordöstlicher Richtung an der iranischen Küste und am Eingang des Persischen Golfes ### NAMIB Fast ständig wehender Wind in der Wüste Namib in Namibia und Angola, der sich zum Sandsturm auswachsen kann ### ORA Südwind am Gardasee und im Gebirgstal der Etsch, der meist zur Mittagszeit beginnt und am Nachmittag wieder abflaut ### PAMPERO Oft stürmischer, mit Regen verbundener und kalter Südwestwind in den argentinischen Pampas ### PINEAPPLE EXPRESS Kräftige, feuchtwarme Höhenströmung von Hawaii zur Küste Kaliforniens, die an der Küste meist starken regen und hohen Wellengang verursacht ### PONIENTE Warmer Westwind an der südspanischen und nordafrikanischen Küste, wo er sich mit dem heißeren Ostwind LEVANTE und dem föhnartigen Nordwind TERRAL abwechselt ### POORGA Schneesturm aus nordöstlicher Richtung im russischen Zentralasien ### PUELCHE Föhnwind in den südchilenischen Anden, benannt nach dem Volk der Puelche und dem argentinischen ZONDA entsprechend ### SANTA-ANA-WINDE Warme und trockene Fallwinde, die im Großen Becken zwischen den Rocky Mountains und der Sierra Nevada entstehen und das Wetter in der zweiten Jahreshälfte in Südkalifornien bestimmen. Sie werden auch TEUFELSHAUCH oder ROTER WIND genannt ### SAMUM Sehr heißer Sandsturm im nordafrikanisch-arabischen Raum aus meist westlicher Richtung, nach dem arabischen Wort für Giftwind benannt ### SARMA Kalter, sich sprunghaft bis zur Orkanstärke steigernder Nordwind am Baikalsee ### SHAMAL Von Nordwesten über den Irak und Iran ziehender Sommerwind, tagsüber von einer Stärke, die Sandstürme hervorrufen kann, nachts meist schwach ### SCIROCCO Heißer, gleichmäßiger Wüstenwind aus süd- südöstlichen Richtungen von der Sahara in Richtung Mittelmeer. Je nach Region und Ausformung trägt er verschiedene Namen: XLOKK auf Malta, CALIMA auf den Kanaren, XALOG in Katalonien, SIROKOS in Griechenland, SHROKE in Albanien, JUGO in Kroatien, MARIN in Frankreich, CHEHILI in Tunesien, GHIBLI und CHAMSIN in Nordafrika ### SHARKI Heißer und feuchter Südostwind, jeweils im frühen Sommer und Winter der vorherrschende Wind im Persischen Golf ### SOLANO Heißer, dem Scirocco ähnlicher Wind aus Süd-Ost und Süd, der vorwiegend im Sommer im südlichen Spanien auftritt ### SURACON Kalter, oft mit Eisregen verbundener Wind in den bolivianischen Anden ### TRAMONTANA Nördliche bis nordwestliche, kalte und oft böige Windströmung im nördlichen Mittelmeerraum ### VENT DES DAMES Seewind an der französischen Mittelmeerküste aus südwestlichen Richtungen, auch als LISSERO bezeichnet ### YALCA Schwerer Schneesturm in den Höhenlagen der peruanischen Anden ### ZONDA Föhnwind aus den argentinischen Anden, im Tiefland heiß, trocken und mäßig, in den Höhenlagen auch heftig mit Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h. Hier wird er auch VIENTO BLANCO (weißer Wind) genannt.

HomeKontakt + Impressum • Pressebetreuung: www.hoehnepresse.de • Verleih: www.piffl-medien.de • Breathing Earth. Ein Film von Thomas Riedelsheimer.
FilmSynopsisInterviewPressestimmenGalerieFilmografienCreditsTrailerBiografie Susumu ShinguDer WindPresseKinofinder